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Gebrochene Beats, Clicks & Cuts, flächige Elektronik, E-Gitarrensäge, Lärm, Loops, Chaos - und inmitten der sieben überwältigenden Minuten von "Art of almost", die alles komprimieren, was diese Band zu schaffen in der Lage ist: Jeff Tweedys ewige Jungsstimme, die eine liebliche Melodie singt. Sein freigeistiges Bandprojekt Wilco hat sich nun, mit dem Wechsel zum Label Anti, von allen Fesseln gelöst, musikalisch, wirtschaftlich und vor allem kreativ. Man darf sich nie sicher sein; es wird immer etwas Unerwartetes passieren - auch pure Countryschönheit wie in "Open Mind". Atemberaubend, wie leichthändig und nonchalant Tweedy die disparatesten Sounds mischt, bricht, konterkariert und so eine schlüssige Definition aktueller Modernität abliefert. In diesem Album ist aufgehoben, was der Rock sich erobert hat in den vergangenen Dekaden, es schlägt Brücken zwischen Europa und Amerika und zurück - und weist weit über seine eigenen Ingredienzen hinaus. Ja, Jeff Tweedy, der cleverste Visionär des Gegenwartsrock, steht voll im Saft. Wo soll das noch hinführen?



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