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Nach wie vor ist der Dreampop des Franzosen eine Pathosorgie. Und natürlich steckt auch wieder ein Konzept dahinter: Es geht um Erinnerungen an die Jugend, an alte Träume,die rückblickend melancholisch mit der Gegenwart abgeglichen werden. Doch zum ersten Mal gelingt es Gonzales, zugunsten des Sounds keine Abstriche bei den Songs zu machen. Nicht nur die Single "Midnight City" trotzt mit eingängigem Refrain und kleinen Atempausen der Überdosis 80er-Kitsch auf eindringliche Weise, auch reduzierte Stücke mit Akustikgitarre funktionieren. Und trotzdem begeht er einen folgenschweren Fehler, indem er gleich im "Intro" mit Zola Jesus als Gastsängerin aufwartet. Beim Rest des Albums kann Gonzales mit seiner relativ dünnen Gesangsstimme dann natürlich nur verlieren.


