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Immer mehr drängt sich das Timbre des Alten in die Stimme des Jungen, und auch das Arrangement aus Zupfgitarre, Streichern und Backgroundengeln (in "Lie alone") erinnert durchaus an Leonards Frühwerke. Es ist erfrischend, wie unverkrampft Adam den familiären Einfluss auf- und annimmt, anstatt sich dem üblichen Zwang unbedingter Abgrenzung zu unterwerfen; das Titelstück erinnert sogar melodisch an den väterlichen Klassiker "Bird on the Wire". So gelingt ihm ein intimer, fast makelloser und nur 36-minütiger Folkongzyklus über die Fragilität des Zwischenmenschlichen, der von jener lässigen Souveränität zeugt, die wohl angelegt ist in der Familie Cohen. Nachteil: Damit wird Adam es nie ins Vorprogramm von Leonard schaffen. Zu sehr der Papa.



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