Die SOUNDS machen jetzt Indietronic und veröffentlichen ihr neuestes Werk kurioserweise über ein Plattenlabel, welches ansonsten eigentlich mehr für Punk und Hardcore steht.
Beim Debut war neben den New Wave Anleihen auch noch eine rotzige Punkattitüde spürbar, diese wich mit der Zeit eher poppigen Klängen. New Wave und Pop-Elemente sind auf dem neuesten Release weiterhin präsent, so dominiert das Keyboard trotzdem ganz klar. Bereits der Opener beginnt mit einem solchen Intro. Als Maxime kann man dabei getrost die Textzeile “…we conquer our planet with dance…” aus „Dance With The Devil“ nehmen.
An die Vorgängeralben knüpfen am ehesten noch „The No No Song“ oder „Diana“ an. Die obligatorische Ballade darf mit „Wish You Were Here“ natürlich ebenfalls nicht auf einer THE SOUNDS Scheibe fehlen.
„Yeah Yeah Yeah“ fällt dabei mit seinen schon fast nach Hip Hop klingenden Versatzstücken und Lyrics wie „…You don't float like butterfly or fight like Ali. Dress like Prince but to the lowest degree…” etwas aus dem musikalischen Rahmen.
Manch bisherigen Fan wird das überarbeitete Soundkonzept möglicherweise ein wenig irritieren. Als Hüftenschwinger auf dem Dancefloor und attraktive Liveband, nicht nur der knappen Outfits von Frontfrau Maja wegen, werden sie weiterhin sicher ein Garant bleiben. Im Juni werden die Schweden schon die nächsten Club- und Festivalgigs in Deutschland absolvieren.
Tracklist:
1. It´s So Easy
2. Dance With The Devil
3. The No No Song
4. Better Of Dead
5. Diana
6. Something To Die For
7. Yeah Yeah Yeah
8. Won´t Let Them Tear Us Apart
9. The Best Of Me
10. Wish You Were Here
Veröffentlichungsdatum: 08.04.2011


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