Diese Fünf aus Chemnitz (für sie unverdrossen "Karl-Marx-Stadt") sagen es gleich selbst:...
Und wer nicht genau weiß, was er davon halten soll, hat Recht. Denn die Band vermischt Indie und Elektro, Prollpop, Rap, schlaue und schlimme Texte zu etwas, das nur schwer greifbar ist. Das Spaß macht, aber auch abstößt. Warum? Weil zum Beispiel "Scheißindiedisko" genau davon handelt, was der Titel verspricht. Das Hipstertum wird auch mit fast jedem anderen Song auf die Hörner genommen. Dass sie damit selbst auf verquere Weise hip sind und auf dem besten Weg zum Erfolg, wird in Kauf genommen. Man kann diese Prolligkeit mit Niveau und Kalkül als Errungenschaft Deichkinds sehen - oder einfach tanzen, schmunzeln und mitgrölen, bevor die Zeit ihr neustes Produkt überholt.



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