Bei den Figurines geht es wieder bergauf. Mit ihrem zweiten Album "Skeleton" waren die Dänen 2005 auf Augenhöhe mit US-Indiegrößen wie Pavement, Modest Mouse und Built To Spill.
Das hatten sie einem energetischen Willen
zum Rock und vor allem ihrem scheinbar unbegrenzten Vorrat an Hooklines zu verdanken. Doch mit dem überambitionierten Konzeptalbum "When the Deer wore blue" folgte zwei Jahre später der Absturz. Sie verloren nicht nur Fans und Geld, sondern auch Bandmitglieder.
Zum Trio geschrumpft wagen sie jetzt den Neustart und peilen eine ganz andere Referenzgröße an: die Beach Boys. Das funktioniert überraschend gut, denn ihr Händchen für Hooks haben sie sich bewahrt, und Songs wie "Hanging from above" bohren sich nachhaltig ins Ohr.
Trotzdem klingt "Figurines" vor allem bei den etwas zu klebrig geratenen Balladen, als würde sich die Band um Sänger Christian Hjelm etwas verkneifen. Doch alles wird wieder gut, wenn sie künftig einfach beim unangefochtenen Höhepunkt dieser Platte ansetzen: dem rockigen "Lucky to love".
Quelle: kulturnews.de


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