Sie verbergen sich unter dunklen Mönchskutten, die Website ist nur mit Kennwort zugänglich - doch spätestens beim zweiten Song des Albums wird auch dem harthörigsten Musikfan klar, wer bei Caligola am Mikro steht:
In den vergangenen Jahren haben sie nur Konzeptalben veröffentlicht, doch für die zehnte Platte gab Chef Stephin Merritt die Regel aus: Konzept ist, dass es keins gibt.
Besser kann eine Therapie nicht laufen: Nachdem Gründungsmitglied Sam Genders wegen persönlicher Probleme bei der experimentellen Folkband Tunng ausgestiegen ist, unterrichtete er drei Jahre lang als Grundschullehrer.
Natürlich wäre es vorschnell, schon im Januar das schönste Singer/Songwriter-Album des Jahres auszurufen. Einen Platz auf der Kandidatenliste verdient Laura Gibson mit "La Grande" aber auf jeden Fall.
Es ist die übliche Entwicklung. Du fängst an mit einer Akustikgitarre an der Straßenecke, und irgendwann stehst du mit Band und Marshall-Verstärker im Studio.
33 Jahre liegen zwischen Kate Bushs Debüt "The Kick inside" und "50 Words for Snow". Zeit, in der die 53-Jährige Popmusik geprägt hat wie keine andere Solokünstlerin.
Daheim in England war ihr Debüt "First Love" für den NuFolk-Trend mitverantwortlich, doch bei uns ist Emma Lee Moss alias Emmy The Great noch nahezu unbekannt.
Größenwahnsinnig war Anthony Gonzales alias M83 schon immer, doch mit seinem sechsten Album treibt er es auf die Spitze: "Hurry up, we're dreaming" ist ein Doppelalbum mit 22 Songs und über 70 Minuten Spielzeit.